Mass Effect: Andromeda – Kein Facelift für Piraten

Quelle: Bioware / EA

Mass Effect: Andromeda musste seit seinem Start viel Kritik einstecken. Besonders die befremdliche Gesichtskirmes der Charaktere sorgte für massive Lacher, Memes und manch verstörende Szene. Mit dem brandneuen Patch 1.05 hilft BioWare der Space-Opera jetzt ein ganzes Stück aus dem „Uncanny Valley“ heraus. Raubkopierer müssen dabei aber draußen bleiben.

Seit es Computerspiele gibt, wird auch fleißig raubkopiert. Ein Ärgernis für Hersteller, den Entwickler und die ehrliche Käuferschar. Mit Gegenmaßnahmen wie Codeabfragen, Onlinezwang oder Freischaltung per Key, versucht man digitalen Freibeutern das Leben und den uneingeschränkten Spielspaß möglichst schwer zu machen. So manche Firma, greift neben der kompletten Blockierung geklauter Versionen, aber auch gerne auf erzieherische Maßnahmen zurück und trollt Besitzer von Raubkopien mit kreativen Mitteln.

Der aktuelle Patch 1.05 für Mass Effect: Andromeda feilt mit vielen optischen Verbesserungen vor allem an der Glaubwürdigkeit seiner Protagonisten. Unter anderem sind Mimik, Lauf-Animationen sowie Reaktionen im Verlauf von Dialogen verbessert oder erweitert worden. Ein Highlight ist dabei die neu modellierte Augenpartie, die dafür sorgt, dass euch eure Crew nicht mehr mit seelenlosen Porzellan-Augen anglotzt. Das freut besonders Kritiker der ersten Stunde und dürfte Story nebst Atmosphäre gut tun. Wer allerdings „umsonst“ spielt, muss weiter mit Aussehen und schauspielerischer Leistung der Marke „Augsburger Puppenkiste“ leben, denn Raubkopierer werden von den Upgrades ausgeschlossen. Möglich wird dies durch ein Update des bekannten Denuvo Kopierschutzes, der im Hintergrund werkelt.

Mass Effect: Andromeda ist seit dem 23. März für PC, PlayStation 4 und Xbox One zu haben. Unser Test folgt in Kürze.

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