StarCraft – Remastered: Neuauflage des Originals kommt im Sommer

Eins der besten Echtzeitstrategie-Spiele aller Zeiten und der Fokus zahlreicher E-Sport Veranstaltungen wird im Sommer in die Gegenwart katapultiert: Jim Raynor gefällt das!

Seit 1998 ist der Name StarCraft nicht mehr aus der Welt des PC Gamings wegzudenken. Eine fast kultische Verehrung – und mindestens ein koreanischer Nationalfeiertag – folgen Blizzards klassischem SciFi-Aufbaustrategie-Titel auf Schritt und Tritt. Bis heute wird der Erstling oft seinem Nachfolger StarCraft 2 vorgezogen, wenn es um perfektes Balancing und taktisch abwechslungsreiche Fraktionen geht. Kaum verwunderlich also, dass bei der Ankündigung eines HD Remasters wohl ein kollektiver Jubelschrei durchs Netz gehallt sein dürfte. Allzu lange müssen Fans und E-Sportler nicht mehr warten, denn Blizzard kurbelt die Vorfreude mit neuem Trailer und eingegrenztem Release-Termin deutlich an. Um die nötige Sorgfalt bei der anstehenden Schönheits-OP des Fan-Lieblings, muss man sich angesichts der „When it‘s done!“ Firmenpolitik bestimmt keine Sorgen machen.

Das kompakt geschnürte Paket aus StarCraft und dem Addon Brood War bekommt für seine neuzeitliche Reinkarnation unter anderem einen neuen grafischen Anstrich, der endlich nativ Widescreen-Monitore und Auflösungen bis zu 4K unterstützt. Das erhöht ganz nebenbei die Übersicht und den allgemeinen Aktionsradius für Bauvorhaben und Truppenverschiebung beträchtlich, greift aber niemals den lieb gewonnenen Look von Einheiten und Gebäuden an. Zusätzlich wird die Soundkulisse neu abgemischt und der lebenswichtige Online-Unterbau mit allen Annehmlichkeiten des modernen Matchmakings gewürzt. Darüber hinaus sollen mit 8 neuen Sprachen frische Spieler angelockt werden, denen das Phänomen StarCraft in ihrer Muttersprache bisher verwehrt geblieben ist. Unter der Haube bleibt (zum Glück) alles wie gehabt: Blizzard versichert, nicht an der perfekten Spielmechanik von Truppen und Infrastruktur herumschrauben zu wollen.

Ab Sommer 2017 darf also wieder mit Terranern, Zerg und Protos ins futuristische Kriegshorn gestoßen werden, um die Vorherrschaft im All erneut zu klären. Wie viel der „Kriegsbeitritt“ kosten wird, ist bisher nicht bekannt.

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