Fans von Superhelden aus dem DC-Universum dürfen sich jetzt auch auf der PS4 austoben. Wir haben Injustice: Götter unter uns in der Ultimate Edition getestet.


Injustice gibt es ja schon einige Zeit für die letzte Konsolengeneration, jetzt gibt es das ganze Spektakel auch bereits für die Playstation 4. Die Ultimate Edition enthält alle bisherigen DLC-Charaktere, dazu zählen Lobo, Batgirl, General Zod, Martian Manhunter, Zatanna und ein von Jim Lee neu designter Scorpion aus der Mortal Kombat-Welt. Außerdem erhaltet ihr rund 40 zusätzliche Skins für eure Kämpfer sowie 60 S.T.A.R Labs-Missionen. Zurecht darf sich diese Version also Ultimate Edition nennen, denn Fans werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Doch auch in spielerischer Hinsicht muss sich Injustice keineswegs vor anderen Beat’em Ups verstecken, die Moves gehen flüssig von der Hand und man gewöhnt sich sehr schnell an das Gameplay. Eine Story ist zwar vorhanden, allerdings ist die so Over the Top, dass man die kaum Ernst zunehmen vermag. Metropolis wurde komplett durch einen Nuklearangriff zerstört und kein geringer als der Joker, ja richtig der Joker hat seine Hände hier im Spiel gehabt. Welten prallen aufeinander und so möchte das geschlossene Bündnis der Superhelden dem Bösen ein Ende bereiten. In rund 6 Stunden prügelt ihr euch dann durch die Kampagne und sobald ihr das erste Mal eure Spezialattacke aktiviert, wird der anfängliche Verdacht auf den Spielspaß fokussierten Titel bestätigt. Hier möchten wir ungern etwas vorweg nehmen, aber wir können uns darauf einigen dass es gewaltig kracht.

Dank der interaktiven Schauplätze ergeben sich neue taktische Möglichkeiten um mehr Schaden an euren Gegnern auszuteilen, sobald ihr mit etwas interagieren könnt, wird es euch signalisiert. Dabei kann es auch schon einmal vorkommen, dass ihr plötzlich in einem komplett anderen Areal wieder auf die Beine kommt. Man kommt sich vor wie in einem Action-Blockbuster, dem es bei genauerem Hinsehen allerdings inwesentlichen Punkten mangelt. Das fängt bei der überschaubaren Anzahl der Schauplätze an und geht bis hin zu den noch überschaubareren Spielmodi. Gut, dass wir als kleine Abwechslung die bereits erwähnten S.T.A.R Labs-Missionen haben und uns dort noch etwas die Zeit vertreiben dürfen.

Zusammengefasst sei also noch einmal erwähnt, dass Injustice durch abgefahrene Spezialmanöver glänzt, wie es bereits bei Mortal Kombat und dessen Fatality-Moves der Fall war, aber auch durch die tolle Grafik und innovative Ideen, vor allem in der Interaktion mit der Umgebung. Fans müssen zugreifen, da hier ganze 30 Charaktere aus dem DC-Universum zur Verfügung stehen, diese noch nach Lust und Laune angepasst werden können und mal ehrlich, wir wollen doch alle mit Batman auch mal gegen einen Superman kämpfen und nicht immer nur den Joker verprügeln.

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