Eines direkt vorweg mein Jahr war das Spielejahr 2016 nicht. Ich hatte meine Highlights, von denen sich direkt drei in dieser Liste finden. Doch viele der Spiele ließen mich 2016 komplett kalt und das obwohl ich den Vorgänger teils sehr gerne gespielt habe. Auch bei den Titeln in meiner Liste findet sich einer der zwar gut, aber nicht überragend war. Was trotz allem von diesem Jahr bleibt, sind meine Spiele des Jahres 2016.

Platz 3

Need for Speed

Beginnen möchte ich mit einem Spiel, bei dem einige jetzt aufschreien werden und sagen „Moment, das Spiel erschien doch schon 2015“. Und ja, die Konsolenversion schon, wir PC-Spieler mussten allerdings noch bis in den Februar 2016 warten um endlich Need for Speed von Ghost Games spielen zu können.

Vielen langjährigen Need for Speed Spielern gefiel der letzte Ableger, oder sollte ich besser das Reboot sagen, gar nicht. Das Spiel machte es einem aber auch nicht leicht. Denn zum Release wurde man als Spieler von fehlerhaften Texturen und Performance-Problemen geplagt. Dazu kam ein nicht funktionierender Multiplayer in einem Spiel das permanent in Multiplayer-Lobbys spielt.

Doch das Spiel hat auch seine gute Seiten, das Leistungstuning meldet sich nach langer Abwesenheit zurück und ein aufwendiges Optiktuning hält Einzug. Auch die Grafik, so sie denn läuft, ist dank Frostbite 3 Engine brillant. Die Story gewinnt zwar keinen Literaturnobelpreis, doch weiß sich doch durch flotte Inszenierung zu unterhalten.

Platz 2

The Witcher 3: Wild Hunt – Blood and Wine

Ungefähr ein Jahr nach Release des dritten Teils der Hexer-Trilogie The Witcher 3: Wild Hunt krönt CD Projekt RED sein Rollenspielmeisterwerk mit der grandiosen Erweiterung Blood and Wine.

Und was soll ich sagen, diese Erweiterung ist der pure Wahnsinn. Schöner, epischer und noch dichter als das Grundspiel erzählt die Erweiterung Geralts Geschichte im südlich gelegenen Königreich Toussaint. Die Spielwelt begeistert, dank nochmals bessere Beleuchtung und spürbar besserer Vegetation, erneut und die Geschichte, welche voller Anspielungen auf die Hexer-Bücher steckt, ist nochmals besser als die Suche nach Ciri. Zusätzlich wurde die GUI sowie das HUD verbessert und mit den Mutationen stehen uns jetzt noch mehr Möglichkeiten der Charakterentwicklung bereit. Nur das recht abrupte Ende begeistert mich nicht wirklich, deshalb muss sich The Witcher 3: Wild Hunt – Blood and Wine mit dem zweiten Platz in meiner Liste zufrieden geben.

Platz 1

Battlefield 1

Wer meine letzte Review auf Gamesfinest gelesen hat oder mich ansonsten ein wenig kennt, der kann sich eigentlich denken welches Spiel sich auf meinem Platz 1 eingenistet hat. Es ist natürlich Battlefield 1 von DICE.

Und warum? Ganz einfach. Battlefield 1 bietet einfach ein Gesamtpaket, das sich schwerlich toppen lässt. Die Landschaften, egal ob französische Schützengräben, italienische Alpen oder arabische Wüsten, sehen einfach sagenhaft schön aus. Dazu gesellen sich Explosionen, Lichteffekte und zerstörbare Umgebungen, welche in ihrer Brillanz nur noch von der absolut genialen Soundkulisse übertroffen werden. Egal ob Kriegsgeheul, Dialoge, Explosionen oder Schussgeräusche DICE beweist einmal mehr, das ein Spiel nicht nur von der Grafik sondern auch vom Sound lebt.
Hinzu kommt ein fairer Mutliplayer mit vielen verschiedenen Modi und langanhaltendem Spielspaß. Und sogar der Singleplayer kann überzeugen, noch nie bot ein Battlefield so glaubwürdige Charaktere, die größtenteils sogar ohne Shooter-typischen Hurra-Patriotismus auskommen.

Kurz um, ein runderes Gesamtpaket habe ich selten gefunden und so endet mein Jahr 2016 doch ganz versöhnlich.
Mit Battlefield 1 als mein Spiel des Jahres 2016.

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