Drei Jahre sind vergangen, als Ninja Theory ihr neuestes Werk „Hellblade: Senua’s Sacrifice“ ankündigte und damit für viel Vorfreude sorgte. Nun haben die Entwickler Nägel mit Köpfen gemacht und wollen mit dem am 08. August veröffentlichten Titel neue Pfade beschreiten. Das Action-Adventure erzählt die Geschichte der jungen Kriegerin Senua, die sich nicht nur den mythischen Göttern, sondern vor allem auch ihren inneren Konflikten stellen muss. Ob das Spiel fernab der üblichen Blockbuster gelingt und auch uns zu berühren weiß?

Ein Trip in die Unterwelt

Der Spieler schlüpft in die Rolle der keltischen Kriegerin, die sich durch das dunkle Land der Wikinger schlägt. Angetrieben von dem Wunsch nach Rache begibt sie sich in das Reich der Toten, um ihren Geliebten aus den Fängen des Bösen zu befreien. Doch nicht nur die Unterwelt macht der jungen Kämpferin dabei zu schaffen, vielmehr ist es Senua‘s schwere Psychose, die ihre Realitäten zunehmend verschwimmen lässt. Immer wieder verwandelt sich Senua‘s Umgebung in eine lebende Hölle, aus welcher die Arme tierartiger Untoter gierig nach ihr greifen. Schnell wird dem Spieler klar, dass Senua sich auf ihrer Reise nicht nur der finsteren Götting Hela, sondern vor allem auch sich selbst stellen muss.