Bereits die Ankündigung von „Horizon: Zero Dawn“ hat seinerzeit für Begeisterung und Neugierde in der Zockergemeinde gesorgt, wurde das Projekt doch als Open-World-Titel der besonderen Art beworben. Ob die tapfere Heldin mit Pfeil und Bogen jedoch überzeugen kann und treffsicher den Geschmack der Spieler trifft?

Monströse Maschinen bedrohen die Idylle eines Paradieses

Der Spieler schlüpft in die Rolle der Heldin Aloy, die mit ihrem Ziehvater Rost im Nora-Gebiet lebt, welches auch das „Heilige Land“ genannt wird. Doch wirkliche Idylle herrscht nicht, gelten die beiden doch bei den anderen Nora als Ausgestoßene. Die mutige Aloy trainiert hart und darf sich als junge Jägerin bei der sogenannten Erprobung im Dorf Mutterherz beweisen, um endlich in den Stamm der Nora aufgenommen zu werden, Doch dunkle Vorhersagen ziehen über das friedliche Volk, in denen es heißt, dass maschinenartige Monster den Frieden zerstören wollen. Aloy wird von den Nora als „Sucherin“ beauftragt, um der Wahrheit hinter den dunklen Prophezeiungen nachzugehen. Wo kommen die verdorbenen Maschinen her und welche Bedrohung sind sie für die Nora?

Mit Pfeil und Bogen durch spannende Missionen

Mit „Horizon: Zero Dawn“ erwartet den Spieler eine Open-World-Odyssee erster Klasse, die sich als gelungenes Zusammenspiel aus Erkundung, Kampf, Rätseln und Crafting erweist. Insgesamt erwarten den Spieler mehr als 20 Hauptmissionen quer durch verzweigte Bunker, die Carja-Hauptstadt Meridian oder in eine imposante Kultstätte. Unerlässlich ist hier der Umgang mit Pfeil und Bogen, um die vielfältigen Maschinenwesen in die Knie zu zwingen. Insgesamt 25 verschiedene Spezies gilt es zu bekämpfen, deren Gefährlichkeit im Laufe der Zeit stetig zunehmen. Doch nicht nur bloßes Attackieren ist in „Horizon: Zero Dawn“ gefragt. Vielmehr ist es ratsam, sich insbesondere bei größeren Gegnerscharen im hohen Gras zu verstecken und diese mit Schüssen aus weiter Ferne zu schwächen. War ein Kampf erfolgreich, dann winkt reichlich Beute in Form von Munition und Heiltränken, die man nutzen oder gegen zusätzliche Ausrüstung eintauschen kann. Zudem gewinnt man Erfahrungspunkte, die die Spezialfähigkeiten verbessern und so beispielsweise ein Zielen in Zeitlupe oder das Einheimsen zusätzlicher Beute ermöglichen. Immer wieder muss der Spieler innehalten, um die saftigen Steppen, schneebedeckten Gipfel oder den feuchten Tropenwald auf sich wirken zu lassen.

Jedes Detail ist atemberaubend

Überhaupt sieht das Spiel durchweg fantastisch aus und punktet mit einer bis in kleinste Detail modellierten Spielwelt. So wehen einzelne Grasbüschel im Wind, kristallene Bäche spiegeln die Sonnenstrahlen und das silberne Mondlicht taucht imposante Baumkronen in ein majestätisches Licht. Untermalt wird die optische Präsentation durch stimmungsreiche Umgebungsgeräusche und gut durchdachte Dialoge.

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