Aus Brasilien kommt ein märchenhaftes Indie-Abenteuer namens Toren. Was wir in der zauberhaften Welt erlebt haben, das verraten wir euch im Test.

Swordtales nennt sich das brasilianische Entwicklerteam und bereits im letzten Jahr konnten wir auf der gamescom einen Blick auf Toren werfen. Potential hatte das Projekt, nur an der Technik musste noch geschraubt werden. Jetzt ist es soweit, der Titel ist digital erschienen und siehe da, es hat sich so Einiges getan. Zunächst muss ich sagen, dass die Präsentation der Geschichte und die unterschiedlichen Perspektiven aus denen man spielt, grandios umgesetzt worden sind.

Aber gehen wir erstmal einen Schritt und zurück und erzählen euch worum es eigentlich geht. In Toren übernehmt ihr die Rolle eines mysteriösen Mädchens, dem Moonchild. Relativ schnell wird auch erklärt, was ihr zu tun habt. So müsst ihr den titelgebenden Turm erklimmen und die Spitze erreichen. Gleichzeitig wächst auch die Protagonistin und so erlebt ihr diverse Altersstufen des tapferen Mondkinds. Auch wenn das Abenteuer durch die Beschränkung auf den Turm sehr linear ist, so besitzt es dennoch genügend Abwechslung. Entstehen tut diese hauptsächlich durch verschiedene Fähigkeiten und unterschiedliche Rätsel. So müsst ihr mit allerlei Objekten interagieren und diese zu eurem Vorteil nutzen, damit ihr im Turm vorankommt.

toren screenshot

Es gibt jedoch auch kleinere Kritikpunkte und da wären wir wieder bei der Technik angelangt. Ständige Ruckler stören das Spielerlebnis und so schön die statischen Kameraperspektiven auch sind, manchmal nerven sie einfach nur und behindern den Spielfluss. Spielerisch wird man eher an die zu lösendenAufgaben gebunden, auch wenn es gelegentlich zu kleineren Kampfszenen kommt. Zu guter Letzt muss man noch erwähnen, dass auch die Spieldauer mit zwei Stunden sehr gering ausfällt.

Toren ist aber kein schlechtes Spiel. Ich als Indie-Liebhaber habe eine schöne und vor allem einzigartige Erfahrung machen können. Ein wenig erinnert der Titel an ICO für die PlayStation 2 und das ist mit Sicherheit kein schlechtes Vorbild.

Wertungskasten
Grafik
8
Sound
8
Gameplay
7

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