Andersspiel: Party Hard

Wenn es mal zu laut wird.

Wer kennt es nicht? Man wacht mitten in der Nacht auf, weil die Nachbarn wieder mal viel zu laut feiern oder die betrunkenen Gäste vor dem benachbarten Stripclub Randale machen. Polizei rufen hilft leider nicht und so muss man die Sache einfach selbst in die Hand nehmen.

Dummerweise wird man dann als mysteriöser Serienmörder landesweit von der Polizei gesucht, aber wenigstens ist endlich Ruhe. Leider war unter den Opfern auch die Tochter des Polizisten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihren Mörder zu finden.
Bis dahin werden in verschiedenen Locations Partygänger niedergestreckt, mal in der Disco, mal auf einer Farmparty oder auf dem Kreuzfahrtschiff.
Klassisch kommt dabei das Messer zum Einsatz, aber es gibt auch noch spezielle Vorrichtungen an den verschiedenen Orten – ob Stromschläge, vergiftete Getränke oder mit Autos, all das hilft auf der Mission.

Dabei muss der Spieler aber vorsichtig zu Werke gehen, denn, nicht überraschend, ruft jeder, der uns bei der Tat erwischt oder eine Leiche findet, sofort die Polizei. Wenn also keine Zeit mehr bleibt, die Leiche verschwinden zu lassen, dann heißt es Beine in die Hand nehmen und so weit wie möglich weg zu kommen. Denn ohne Umschweife wird der Spieler sonst verhaftet.
Zur Hilfe stehen zusätzlich Geheimgänge. Oder man entledigt sich den Autoritäten einfach gleich mit Bärenfalle oder Explosionen. Gegen Messer sind diese nämlich leider resistent und auch weglaufen führt meistens zu einer Verhaftung.

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Auf 19 Partys muss der Spieler für Ordnung sorgen und durch den Leveldesigner stehen auch viele weitere Metzeleien zur Verfügung.
Die in Pixeloptik gebauten und aus der Vogelperspektive angelegten sind liebevoll und detailliert gestaltet und es gibt immer etwas zu entdecken – sei es mörderische Bären, die man auf die Menge loslassen kann, oder aus Raumschiffen erscheinende Aliens, die auf der Tanzfläche mitfeiern.

Neben dem normalen Messerstecher sind im Laufe des Spiels auch noch andere Charaktere verfügbar, darunter bspw. der Kettensägenmörder. Hilfe bekommt der Spieler auch von zufälligen NPCs wie dem Tod, der zu Besuch kommt und einige Gäste geich selber mitnimmt, oder die Drogenhändler, die eher unabsichtlich ihr Labor und alle darin in die Luft sprengen.
Nur Mario macht uns einen Strich durch die Rechnung, wenn er die Eingänge zu den Geheimgängen zunagelt, wenn wir diese zu oft benutzen.

Die verschiedenen Level sind semiprozedural generiert und die zufälligen Ereignisse verändern jeden Durchgang aufs Neue. Einen logischen Ablauf gibt es nicht und oftmals ist auch Glück im Spiel, alle Gäste niederzustrecken. Das ein oder andere Mal macht einem gerade die KI einen Strich durch die Rechnung.

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Zusätzlich zum Hauptspiel gibt es auch noch mehrere DLCs und den optisch veränderten zweiten Teil Party Hard 2. Das Spiel der Entwicklerstudios Pinokl Games und Kverta Limited läuft auf allen gängigen Betriebssystemen und Konsolen und unterstützt 10 Sprachen. Durch die Twitch-Einbindung in Streams ist es für Zuschauer sogar möglich live in das laufende Spielgeschehen einzugreifen und sich entweder dazu zu entscheiden, dem Streamer zu helfen oder ihn zu sabotieren.

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