Die Cyber Rhino Studios haben Gryphon Knight Epic via Kickstarter finanziert und jetzt ist das mittelalterliche Shoot’em Up erhältlich. Grund genug uns das Retro-Spektakel einmal anzusehen und für euch zu berichten.

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Zunächst möchte ich euch ein wenig über die Handlung des Titels erzählen.
Gryphon Knight Epic erzählt die Geschichte von Sir Oliver und seinem Greifen Aquila. In einem Königreich sorgte ein böser Drache für Unruhe und Prinzessin entführte die Prinzessin. Sir Oliver tötete die Kreatur und gewann die Liebe der Prinzessin, hatte allerdings Nichts von den Schätzen abbekommen, da sich die anderen ausgewählten Helden bereits sämtliche Waffen an den Nagel gerissen hatten. Lediglich ein altes Amulett blieb ihm neben der neu gefundenen Liebe und so holte Sir Oliver der Alltag ein und er erinnerte sich Tag für Tag an seine vergangenen glorreichen Abenteuer. Doch dies sollte noch nicht das Ende seines Rittertums sein und so kam der Tag, der alles verändern sollte. Was hat es wohl mit dem mysteriösen Amulett auf sich?

Soviel erstmal zum Einstieg in das mittelalterliche Shoot’em Up. Wie ihr bereits gemerkt habt, ist Gryphon Knight Epic sehr märchenhaft inszeniert und ihr schlüpft in die Rolle des Helden. Ihr steuert jedoch den Greifen Aquila und schießt von da aus auf Feinde und Objekte. Im Laufe des Spiels findet ihr euch nach abgeschlossenen Levels auf einer Weltkarte wieder und könnt Händler besuchen, bevor ihr euch ins nächste Abenteuer stürzt. Zu erwerben gibt es dort neue Waffen inklusive Upgrades und Tränke die euch verschiedenste Boni wie beispielsweise Lebensgeneration oder erhöhte Verteidigung gewähren. Als besonderes Feature könnt ihr euch dort ebenfalls einige Knappen zulegen, darunter etwa ein Minidrache der Feinde mit Feuerbällen beschießt.

In den verschiedenen Levels verschlägt es euch in unterschiedlichste Gegenden, darunter die Wüste oder ein Wald. Dementsprechend sind natürlich auch die anzutreffenden Gegner daran angepasst und am Ende wartet stets ein Boss auf euch. Falls ihr nicht beim ersten Mal erfolgreich sein solltet, dann fangt ihr beim letzten Checkpoint erneut an. Diese sind auf dem normalen Schwierigkeitsgrad fair verteilt, auch wenn das Spiel an sich doch ganz schön knackig ist. Reaktionen muss man vor allem dann beweisen, wenn sich Gegner von hinten nähern und man den Greifen um 180° per Knopfdruck drehen muss. Gleichzeitig kann es natürlich auch sein, dass ihr währenddessen noch zahlreichen Geschossen ausgesetzt seid. Für die Einsteiger gibt es deshalb noch einen einfacheren Modus mit mehr Lebenspunkten und für die Experten einen schwierigen Modus mit entsprechend weniger Energie.

Grafisch kommt Gryphon Knight Epic im Pixel-Look daher und auch in den Hintergründen lassen sich bei näherem Hinsehen liebevolle Animationen entdecken. Auch in den Zwischensequenzen sorgen die Charaktere für einen Schuss Humor und somit für gelungenen Spielspaß. Mir kam der Titel spielerisch zwar manchmal etwas langsam vor, dennoch segnete ich aufgrund des kniffligen Schwierigkeitsgrades öfter einmal das Zeitliche.

Wertungskasten
Präsentation
8
Spieldesign
8
Balance
8
Atmosphäre/Story
7
Umfang
7

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