Preview: Conglomerate 451

Auf der gamescom war 1C Publishing erneut mit einer Reihe interessanter Titel vertreten. Wir durften bei einem der spannendsten Mitbringsel selbst Hand anlegen und eine gute halbe Stunde mit Conglomerate 451 verbringen.

Mit Conglomerate 451 wagen sich die Entwickler von Rune Heads an die moderne Interpretation eines klassischen Dungeon Crawlers. Angesiedelt ist der Titel in einem Cyberpunk-Setting. Dort übernimmt man die Rolle des CEOs einer Agentur, die von der Regierung den Auftrag erhält, den Sektor 451 einer Stadt wieder auf Vordermann zu bringen. Um dies zu gewährleisten, muss der Sektor von den angesiedelten kriminellen Banden befreit werden.

Angegangen wird das Thema mit dem Aufbau einer Truppe aus hochqualifizierten Klonen, dessen Herstellung seit kurzer Zeit erlaubt ist. Diese gilt es aufeinander abzustimmen, mit den richtigen Waffen und Gadgets auszurüsten und schließlich clever durch die einzelnen Missionen zu führen. In der Agentur selbst, die zwischen den Missionen als Hauptquartier dient, kann man seine Ressourcen managen, seine Klone verwalten und neue Technologien erforschen. Die Missionen selbst sind größtenteils prozedural generiert und laden zum Erkunden ein, wobei man immer auf der Hut sein sollte, denn es wimmelt vor Feinden.

Begegnet man einer Gruppe feindlich gesinnter Menschen, springt man automatisch in den Kampfmodus. Dieser ist in Conglomerate 451 rundenbasiert und ebenfalls recht klassisch gehalten. Sehr interessant war dabei, dass die in den Kampf geschickten Agenten allesamt langfristige Schäden davontragen können, selbst wenn sie den Kampf überleben sollten. Zum einen geht es um körperliche Schäden, die sich mit der Zeit durch Verletzungen anhäufen. Und zum anderen um psychische Schäden, die die Agenten zum Beispiel durch den zu häufigen Einsatz von Medikamenten oder gar Drogen erleiden. Generell ist es im Übrigen möglich, dass die Agenten ein für alle Mal dem Tod erliegen. All diese Aspekte machen die Fights noch einen ticken facettenreicher.

Abgesehen davon bringt der Titel natürlich viele typische Rollenspiel-Elemente mit sich. Viele Dialoge, viel Loot und viel Geupgrade sind nur ein paar davon. Leider konnten wir Conglomerate 451 nur rund eine halbe Stunde anzocken. Deswegen können wir leider keine allzu großen Urteile zu den restlichen Aspekten des Spiels abgeben. Das, was wir spielen konnten, war allerdings ziemlich nett gemacht und sollte vor allem für RPG- und Cyberpunk-Fans interessant sein.

Wer sich einen genaueren Überblick verschaffen möchte, der kann das Spiel übrigens seit Mai 2019 im Early-Access zocken. Der volle Release soll spätestens im nächsten Jahr bevorstehen

Domenik Boss
Redakteur

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