Das Action Rollenspiel „Horizon – Zero Dawn“ punktet mit bombastischer Grafik und einem artemberaubenden Environment das bei Liebhabern von Crossover-Genren auf offene Herzen stoßen wird.

Man nehme einen starken, weiblichen (und rothaarigen, ganz wichtig) Hauptcharakter, mixe Sci-Fi, Dinos und etwas Tribal Gedöns hinzu, und zusammen mit einem extrem ausgewogenen Gameplay und einer interessanten Story kommt „Horizon – Zero Dawn“ dabei heraus. In einer fernen Zukunft gehört die Erde nicht mehr den Menschen sondern Herden von Maschinen, die manchmal friedlich, manchmal von einem mysteriösen Virus infiziert, durch die Wildnis streifen. Menschen leben nur noch in primitiven Stämmen von Jägern und Sammlern, und nur die junge Jägerin Aloy begibt sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Welt.

In diesem Spiel fühlt sich alles authentisch an. Obwohl der wilde Mix aus allem, was man noch so im Keller hatte, auch ordentlich hätte schief gehen können besticht das Spiel durch seine high-end Grafik und einen ausgewogenen Mix aus Look, Feel & Kill. In dem von uns angezockten Spielabschnitt konnten wir uns ein Robo-Reittier fangen, das Dialogsystem mit Stammesmitgliedern und Händlern austesten und einen kleinen Bossfight absolvieren. Das dabei genutzte Kampfsystem biete dem Spieler auf Wunsch eine Menge Hilfe, was entspanntes Zocken möglich macht und sich gut in den Spielfluss einfügt. Die NPC’s von denen wir Ausrüstungsgegenstände kaufen und Informationen erhalten können wirken manchmal etwas  ungewollt komisch. Davon abgesehen, dass die gute Aloy vor versammelter Mannschaft ihr knappes Outfit wechselt, ist das Dialogsystem jedoch flüssig und wirkt gut durchdacht. Ansonsten durften wir Kräuter sammeln, dem Entwicklerteam noch etwas Feedback geben (man muss vom Robo-Esel absteigen um die Kräuter zu sammeln, viel zu viel Arbeit ..) und hatten insgesamt eine hervorragende Erfahrung.

Anfang März 2017 soll das Spiel für die PS4 erscheinen.

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